Rosshaar- Töpfereien

Das Vorgehen zu diesen, fast fernöstlich anmutenden Trouvaillen ist ähnlich wie das bei den Rauchbrand-Töpfereien.

Die Gefässe werden aufgebaut von Hand oder gedreht auf der Drehscheibe und danach im lederharten Zustand mehrmals poliert. Nach der Trocknung werden die Stücke bei 980°C roh gebrannt. Bei dieser Temperatur werden sie mit der Zange und Hand-schuhen, sowie Gesichtsschutz einzeln aus dem Ofen gehoben. Mit Pferdehaaren vom Schweif werden danach die markanten Linien "gelegt". Nach dem Abkühlen der Gefässe wird aussen Bienenwachsbalsam augetragen und poliert. Damit erreiche ich den Samtenen Glanz auf der Oberfläche. Als Dekoobjekt oder Vase jedoch nicht als Essgeschirr wird Ihnen ein solches Stück lange eine Augenweide sein.